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14.01.2008 20:45 Uhr

«Golden Globes» versagen in den USA

Redakteur: Manuel Weis, Quelle: MediaweekLesermail schreiben
Die Pressekonferenz mit den Gewinnern der Auszeichnung kam auf keinen grünen Zweig. Vergleichsweise wenige Menschen interessierten sich dafür.


Das tut richtig weh. In diesem Jahr wurden die Golden Globes nicht in einer großen Gala verliehen, sondern eher in einer Art Pressekonferenz, in der die Gewinner des Preises bekannt gegeben wurden. NBC übertrug live und zeigte zunächst ein zweistündiges «Dateline - special», das mit nur 4,40 Millionen Zuschauern baden ging. Auch die Bekanntgabe der Gewinner interessierte nicht sonderlich. Mit 5,83 Millionen Amerikanern lag man weit hinter den Vorjahreswerten. Den Abend beendete eine weitere Ausgabe der «American Gladiators», die mit 4,34 Millionen Zuschauern ebenfalls keine Chance hatten.

Die Zuschauer sahen stattdessen lieber ein Football-Spiel, das FOX live übertrug. Bis 20.00 Uhr verfolgten über 37 Millionen Menschen die Übertragung. Beste Voraussetzungen für den Neustart der Serie «The Sarah Connor Chronicles», der auf 18,30 Millionen Zuschauer kam. Von den guten Werten profitierten letztlich auch die Sitcoms «Family Guy» (11,50 Millionen) und «American Dad» (8,56 Millionen).

CBS setzte - auch aus Mangel an neuen Serienepisoden - auf die Miniserie «Comanche Moon» und feierte damit einen großen Erfolg. Nach 21.00 Uhr sahen im Schnitt 15,75 Millionen US-Bürger zu. Zuvor gingen bereits «60 Minutes» (knapp 9,50 Millionen) und «The Amazing Race 12» auf Sendung. Das verrückte Rennen um die Welt sahen durchschnittlich 11,63 Millionen US-Bürger.

Auf Reality setzte ABC größtenteils - und meist hatte man damit auch Erfolg. Nur um 19.00 Uhr tat sich eine weitere Folge der «Funniest Home Videos» schwer - gegen Football bei FOX waren nur 7,65 Millionen Zuschauer drin. Im Anschluss zeigte man zwei Folgen der Renovierungssendung «Extreme Makeover: Home Edition», die zunächst auf 10,75 Millionen und dann auf über 13,90 Millionen Zusschauerkam. Den Abend beendete Sally Field mit «Brothers & Sisters». Eine neue Folge der Serie kam auf recht ordentliche 10,92 Millionen Zuschauer.

Absolut abgeschlagen liegt The CW hinten. «CW Now» sahen nur 652.000 Menschen, «Aliens in America» holte gerade einmal 656.000 Zuschauerr vor die TV-Geräte, und zwei Folgen von «One Tree Hill» erreichten im Schnitt gerade einmal 1,21 Millionen Zuschauer.
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