Einspielergebnisse

Kino in Zeiten von Corona: Weltweit katastrophale Zahlen

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«Die Känguru-Chroniken» kann in Deutschland am ehesten noch Menschen von einem Kinobesuch überzeugen.

Es sind denkbar schwere Tage für die Kinobranche: Im Laufe des Wochenendes wurde in immer mehr deutschen Städten verfügt, dass die Kinos schließen müssen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Und in den Städten, in denen die Kinos noch offen hatten, blieb weitestgehend das Publikum aus – teils, weil sich Menschen nicht anstecken wollen, teils aus dem solidarischen Gefühl, dass sie im Fall, eine nicht bemerkte Infizierung zu haben, niemanden anstecken möchten. An einem Wochenende der flächendeckenden Stubenhockerei (sei sie aufgezwungen, empfohlen oder selbstauferlegt worden) setzte sich «Die Känguru-Chroniken» als trauriger Gewinner durch: Gerade einmal rund 90.000 verkaufte Tickets genügten laut 'Insidekino' für die Spitzenposition in den Kino-Charts.

Der abgeschlagene zweite Platz geht an den Psychothriller «Der Unsichtbare», der noch rund 40.000 Menschen ansprach. Bronze teilen sich unterdessen die Komödie «Nightlife» und Pixars «Onward», die laut 'Insidekino' jeweils etwa 32.500 Besucherinnen und Besuchern erreichten. In den USA wurde derweil das schlechteste Kinowochenende seit 22 Jahren verbucht: Alles in allem wurden nur 58,5 Millionen Dollar in die Kinokassen gespült. 10,53 Millionen davon fallen auf Pixars «Onward», der die Nummer eins des Wochenendes ist.

Die Neustarts «I Still Believe» und «Bloodshot» kamen unterdessen auf 9,50 und 9,30 Millionen Dollar. «Der Unsichtbare» rutscht auf den vierten Rang und holte von Freitag bis Sonntag noch 6,00 Millionen Dollar. Der nach langer Verschiebung letztlich doch noch gestartete, satirische Horrorfilm «The Hunt» holte gerade einmal 5,32 Millionen Dollar. Auch im Rest der Welt fielen die Einspielergebnisse mies bis desaströs aus – die globale Nummer eins des Wochenendes ist das Vin-Diesel-Vehikel «Bloodshot» mit Einnahmen von 22,3 Millionen Dollar.

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