Quotencheck

«Monk»

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Im Vorabend-Programm von ZDFneo treibt seit geraumer Zeit der schrullige Detektiv Adrian Monk sein Unwesen. Ob dies für den Spartenkanal ein Erfolg war, lesen Sie im Quotencheck.

Die Krimiserie «Monk»  war eines der Formate, das in den goldenen Zeiten von RTLs Lizenzware am Dienstagabend den Erfolg der Sendestrecke maßgeblich geprägt hat. Im Verbund mit «CSI: Miami»  und «Dr. House»  war der Kölner Sender Mitte der 2000er dienstags unschlagbar. Hohe Zahlen vor dem Komma bei Reichweite und Marktanteil waren die Regel. Zehn Jahre nach dem Serienfinale ermittelt «Monk» nun im Vorabendprogramm von ZDFneo.

Seit Anfang April 2019 zeigt ZDFneo die Krimiserie ab der zweiten Staffel in Doppelfolgen werktags gegen 17.00 Uhr. Zum Start im Betrachtungszeitraum bei allen Zuschauern ab drei Jahren waren ab dem 1. April 1,5 bzw. 1,3 Prozent Markanteil drin. Für eine Wiederholung sicher okay, mit Blick auf den Senderschnitt ist allerdings noch viel Luft nach oben. In der Zielgruppe sah es mit jeweils 1,8 Prozent Markanteil schon deutlich besser aus. Am Folgetag lagen Freud und Leid nah beieinander: Die erste Folge des Abends bescherte den Mainzern einen tollen Marktanteil von 2,1 Prozent beim Gesamtpublikum und damit eine der so seltenen, zweistelligen Werte. Abwärts ging es allerdings mit der zweiten Folge des Abends und bei den werberelevanten Zuschauern: Hier riss man die Eins vor dem Komma und erntete nur magere 0,9 Prozent.

Am Ende der ersten Sendewoche im April konnte man gar in der Zielgruppe die Zwei-Prozent-Marke knacken und mit 82.000 Zuschauern erreichte man so viele Zuschauer dieser Altersklasse wie in der ganzen Woche nicht. Diese Werte sollten allerdings in der zweiten April-Woche schon wieder getoppt werden: Am 10. April knackte man mit beiden Folgen gar in beiden Altersklassen die Zwei-Prozent-Marke. Beim Gesamtpublikum erreichte man mit 258.000 bzw. 324.000 Zuschauern genau zwei Prozent Sehbeteiligung, in der Zielgruppe schnellte die Zuschauerzahl bei der zweiten Folge des Abends sogar auf 2,7 Prozent herauf. Bei einem Durchschnitt von 1,9 Prozent bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren war das für ZDFneo natürlich ein extrem toller Wert.

Am 26. April wurden diese Werte allerdings noch einmal überboten: Mit starken 3,4 Prozent Markanteil und 153.000 Zuschauern bei den Werberelevanten schloss man die Sendewoche äußerst erfolgreich ab. Am 3. Mai allerdings riss ein Zuschauertief den Marktanteil ziemlich ins Bodenlose: Mit nur 31.000 Zuschauern aus der Zielgruppe konnte man mit nur 0,7 Prozent Markanteil keinen Blumentopf gewinnen. Mitte Mai zogen die Werte dann allerdings kurz wieder stark an: Die zweite Episode von «Monk»  am 15. Mai schloss mit starken 296.000 Zuschauern ab drei Jahren und einem Markanteil von 1,5 Prozent ab, während man in der Zielgruppe tolle 2,3 Prozent Marktanteil absahnte. Am nächsten Tag waren gar 2,9 und 3,0 Prozent bei den Werberelevanten drin. Die Stimmung wurde dann freitags allerdings getrübt, denn wieder gab es einen Ausreißer nach unten und wieder standen nur 0,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe auf der Uhr.

Mitte Juni erwischte «Monk» eine gute Woche. In der Woche nach Pfingsten konnte man es durchweg vermeiden, eine Null vor dem Komma beim Marktanteil stehen zu lassen. In der Spitze waren zwischen dem 11. und 14. Juni bei allen Zuschauern ab drei Jahren 275.000 Zuschauer und ein Markanteil von 2,0 Prozent drin. In der Zielgruppe wurden im Maximum starke 91.000 Zuschauer und 3,2 Prozent Sehbeteiligung gemessen. Während sich danach die Werte bis Anfang Juli auf ein Mittelmaß einpendelten, waren am 24. Juni Negativwerte zu beklagen. Nur 78.000 Zuschauer beim Gesamtpublikum bedeuteten miese 0,7 Prozent Markanteil. In der Zielgruppe reichte gerade mal 15.000 Zuschauer nur für schlechte 0,5 Prozent.

Trotz der Hochs hat die Durchschnittlichkeit mit den vielen Ausreißern nach unten den Mittelwert der beiden Zuschauergruppen ins Negative gezogen. Mit im Schnitt 192.000 Zuschauern ab drei Jahren erreichte «Monk» mit den Wiederholungen der zweiten bis achten Staffel zwischen April und Anfang Juli einen Mittelwert von 1,4 Prozent Markanteil. Bei einem Schnitt von aktuell 3,1 Prozent ist das mehr als nur ausbaufähig. In der Zielgruppe erreichten die über 100 gezeigten Folgen im Mittel 56.000 Zuschauer, was einen Markanteil von 1,6 Prozent bedeutet. Damit lag man 0,3 Prozentpunkte unter dem Senderschnitt. In der Bilanz sieht das alles andere als toll aus – für einen Re-Run erzielte man allerdings über weite Strecken recht annehmbare Werte. Seit Montag ist «Psych»  auf dem Sendeplatz zu sehen.

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