3 Quotengeheimnisse

Großer Sport und große Namen beflügeln die kleinen Sender

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Ob Eishockey-WM bei Sport1, eine bekannte Krimireihe auf ZDFneo oder Eddie Murphy bei Super RTL: Mit bekannten Marken und großen Wettbewerben ließen sich beachtliche Einschaltquoten erzielen.

Sportlicher Sonntag: Eishockey-WM und Bundesliga-Endspurt beflügeln Sport1


Mit einem fantastischen Marktanteil von 3,0 Prozent beim Gesamtpublikum konnte Sport1 den Sonntag abschließen. Zu verdanken hatte man den besten Tages-Marktanteil unter anderem dem deutschen Penalty-Krimi gegen Norwegen, welcher durchschnittlich von 0,78 Millionen Menschen und somit von tollen 6,3 Prozent aller Konsumenten verfolgt wurde. Ein Superhit mit Ansage war der allwöchentliche «Check24 Doppelpass» am Vormittag, der auf 1,03 Millionen Interessenten gelangte und in der sendereigenen Kernzielgruppe der 14- bis 59-jährigen Männer überragende 16,5 Prozent Marktanteil erzielte. Auch die Spiel-Zusammenfassungen vom Vortag, die in «Bundesliga Pur» dargeboten wurden, erreichten bereits mehr als respektable 0,44 Millionen Sportbegeisterte bzw. 5,5 Prozent Gesamt-Marktanteil.


Stärker als frische RTL-Serie: «Nord Nord Mord» euphorisiert ZDFneo weiter


Nach wie vor gehört der öffentlich-rechtliche Krimi zu den publikumsträchtigsten TV-Angeboten unserer Zeit, was auch «Nord Nord Mord» in dieser Woche einmal mehr unter Beweis stellte: Die Ausgabe «Clüver und der König von Sylt» erreichte am Dienstagabend zur besten Sendezeit überragende 1,91 Millionen Zuschauer und 7,1 Prozent, was der neuen RTL-Serie «Lifelines» etwa in besonderem Maße weh tat, da sie auf dem größten Privatsender Deutschlands zugleich zum Debüt kaum über 1,6 Millionen Interessenten hinaus kam und sich mit mickrigen rund sechs Prozent zu begnügen hatte. Im Anschluss sahen immerhin noch 0,91 Millionen «Ein Fall für zwei», was zumindest noch starken 3,7 Prozent entsprach, bevor «Blockbustaz» mit Eko Fresh mit 2,1 Prozent bei 0,38 Millionen ab 22:40 Uhr unter den Senderschnitt rutschte.


Auch nach 30 Jahren noch immer frisch: «Der Prinz aus Zamunda»


Eddie Murphy war zu seinen besten Zeiten ein verlässlicher Publikumsmagnet und wird mit seinen bekanntesten Blockbustern auch heute noch oft und gerne im deutschen Fernsehen gezeigt. So etwa mit «Der Prinz aus Zamunda», das am Samstagabend um 20:15 vor allem in der klassischen werberelevanten Zielgruppe mit 6,0 Prozent bei 0,48 Millionen einen großen Erfolg für Super RTL auf die Beine stellte und die gemeinhin wesentlich größeren Privatsender kabel eins und RTL II deutlich auf die hinteren Plätze verwies - mit dem VOX-Streifen «Erin Brockovich» lag man überdies auf Augenhöhe. Insgesamt sahen übrigens 0,75 Millionen die US-Komödie aus dem Jahr 1988, das waren 2,9 Prozent aller Fernsehenden ab drei Jahren.

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